Gesundheit und Medizin
28 Jan
Schon seit einigen Jahren können sich alternative Heilmittel wieder einer steigenden Beliebtheit erfreuen. Viele Menschen haben einfach keine Lust mehr auf Chemie und Antibiotikum und versuchen daher, sich eigenständig mit sanften Heilmitteln wieder auf den Weg der Genesung zu bringen. Das ist sicherlich auch ein Trend, den Sie mitgehen können, sofern Sie sich denn für das Thema interessieren. Wichtig dabei ist es, sich selber und den eigenen Körper zu kennen. Denn natürlich sollte ab einem gewissen Punkt lieber ein Arzt konsultiert werden, um nicht etwa eine Lungenentzündung zu verschleppen.
Gerade die Homöopathie hat sich in dem Bereich der alternativen Heilmethoden einen guten Namen machen können. Das liegt sicherlich auch in der Tatsache begründet, dass Sie grundsätzlich nichts verkehrt machen können. Denn es gibt immer mehrere Mittel, die gegen ein Symptom helfen könnten. Das richtige Mittel hängt dann von vielen Begleitumständen ab. Ein ausgebildeter Homöopath kann sofort das richtige Mittel finden, ein Laie hingegen greift häufig erst einmal daneben. Mit dem falschen Mittel schaden Sie ihrem Körper aber nicht. Es fehlt dann lediglich der Impuls zur Heilung. Ihre Beschwerden werden also weder schlimmer noch besser.
Aconitum und Belladonna sollten Sie für Erkältungen immer im Schrank haben. Sie helfen gegen viele Beschwerden und können entsprechend eingesetzt werden. Fieber beispielsweise, dass sich vor allen Dingen am Abend zeigt, kann mit Aconitum behandelt werden. Belladonna wirkt bei plötzlich auftretendem Fieber auch am Tag.
Aconitum kann auch gegen Schnupfen wirken. Dabei sollte es vor allen Dingen zu Beginn eines Schnupfens benutzt werden. Gegen laufenden Schnupfen hilft Arsenicum album, während Pulsatilla bei stockendem Schnupfen eingesetzt wird.
Bei Halsschmerzen sollten Sie durchaus vorsichtig mit homöopathischen Mitteln umgehen. Prüfen Sie bitte zuerst, ob Sie einen Belag auf den Mandeln oder im Rachenraum erkennen können. In diesem Fall suchen Sie bitte einen Arzt auf, um abzuklären, ob Sie eine eitrige Entzündung haben. Wenn nicht, können Sie eine Behandlung mit Aconitum oder Belladonna probieren. Das gilt auch für Husten. Hiebei ist es immer wichtig, vor allen Dingen nachts zur Ruhe zu kommen, damit sich der Körper erholen kann.
Für alle Mittel gilt als Dosierung, dass zu Beginn 5 Globulis alle 30 Minuten eingenommen werden sollten. Die kleinen Kügelchen lassen Sie einfach unter der Zunge oder in der Backentasche zergehen. Wenn Sie eine Wirkung nach etwa 3 Stunden feststellen könne, machen Sie am ersten Tag mit einer stündlichen Gabe weiter. Ab dem zweiten Tag reichen 3-mal täglich 5 Globulis bis zur deutlichen Besserung.
25 Jan
Besonders in den Jahreszeiten Herbst und Winter steigt die Grippenansteckung deutlich an. Es wird gehustet, geniest, der Hals krazt, die Stirn ist fiebrig. Doch wie umgeht man diese Massenerkrankung jedes Jahr erfolgreich und was hilft, wenn es fast schon zu spät ist?
Ärzte raten immer häufiger zu einer vorbeugenden Grippeschutzimpfung. Doch auch diese Impfung kann nur einen Bruchteil der vielen unterschiedlichen Grippen, welche in Deutschland kursieren, abhalten. Ist der Körper erst einmal angesteckt, fühlt sich der Betroffene mitunter binnen weniger Stunden schlecht. Doch wieso werden wir überhaupt krank und warum breitet sich eine Erkältungswelle so schnell aus? Der Hintergrund ist, dass der Körper auf den Wetterumschwung reagiert. Noch bis vor kurzem waren es 20 Grad plus. Doch plötzlich sinkt das Thermometer und der Körper muss sich an diesen Temperaturumschwung erst gewöhnen. Dazu kommt ein nass-kaltes Wetter, welche die Auskühlung des Körpers fördert. Des weiteren fahren viele Menschen ab Herbst mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur Arbeit oder zum Einkaufen. Wer hier bereits infiziert ist, steckt schnell andere Mitfahrer an. Die Welle breitet sich zügig aus. Auch können Vieren auf Türgriffen anhaften, oder per Händedruck weiter gegeben werden. Eine Ansteckung ist also jederzeit und überall möglich.
Des Weiteren kleiden sich viele zwar wärmer in den kühleren Tagen, sie vergessen aber, dass sie auch über die Füße Wärme abgeben und auch hierüber schnell auskühlen können. Bei rapiden Temperaturstürzen ist es also ratsam auf wärmere Fußbekleidung zu achten.
Steht man zusätzlich unter Stress oder ernährt sich ungesund, ist die Ansteckung über Grippeviren vorprogrammiert. Schützen kann man sich mit einer gesunden Ernährung, der vernünftigen Kleidung, welche dem Wetter angepasst ist und vor allem durch gründliches Händewaschen. Dies sind natürlich keine Garanten für eine erfolgreiche Abwehr, aber es kann helfen anstelle einer Grippe nur eine Erkältung zu bekommen oder ganz von einer Epidemie verschont zu bleiben. Wenn es einen aber doch mal erwischt, dann hilft wohl nur die gute, alte Medizin oder zumindest ein paar Hausmittel.
So unangenehm Schüttelfrost, Schnupfen, Fieber und Husten auch sind, sie haben einen positiven Nebeneffekt. Denn jede Erkältung und Grippe steigert die Abwehrkräfte und schützt das Immunsystem vor erneuten Ansteckungen.