Gesundheit und Medizin
25 Jan
Besonders in den Jahreszeiten Herbst und Winter steigt die Grippenansteckung deutlich an. Es wird gehustet, geniest, der Hals krazt, die Stirn ist fiebrig. Doch wie umgeht man diese Massenerkrankung jedes Jahr erfolgreich und was hilft, wenn es fast schon zu spät ist?
Ärzte raten immer häufiger zu einer vorbeugenden Grippeschutzimpfung. Doch auch diese Impfung kann nur einen Bruchteil der vielen unterschiedlichen Grippen, welche in Deutschland kursieren, abhalten. Ist der Körper erst einmal angesteckt, fühlt sich der Betroffene mitunter binnen weniger Stunden schlecht. Doch wieso werden wir überhaupt krank und warum breitet sich eine Erkältungswelle so schnell aus? Der Hintergrund ist, dass der Körper auf den Wetterumschwung reagiert. Noch bis vor kurzem waren es 20 Grad plus. Doch plötzlich sinkt das Thermometer und der Körper muss sich an diesen Temperaturumschwung erst gewöhnen. Dazu kommt ein nass-kaltes Wetter, welche die Auskühlung des Körpers fördert. Des weiteren fahren viele Menschen ab Herbst mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur Arbeit oder zum Einkaufen. Wer hier bereits infiziert ist, steckt schnell andere Mitfahrer an. Die Welle breitet sich zügig aus. Auch können Vieren auf Türgriffen anhaften, oder per Händedruck weiter gegeben werden. Eine Ansteckung ist also jederzeit und überall möglich.
Des Weiteren kleiden sich viele zwar wärmer in den kühleren Tagen, sie vergessen aber, dass sie auch über die Füße Wärme abgeben und auch hierüber schnell auskühlen können. Bei rapiden Temperaturstürzen ist es also ratsam auf wärmere Fußbekleidung zu achten.
Steht man zusätzlich unter Stress oder ernährt sich ungesund, ist die Ansteckung über Grippeviren vorprogrammiert. Schützen kann man sich mit einer gesunden Ernährung, der vernünftigen Kleidung, welche dem Wetter angepasst ist und vor allem durch gründliches Händewaschen. Dies sind natürlich keine Garanten für eine erfolgreiche Abwehr, aber es kann helfen anstelle einer Grippe nur eine Erkältung zu bekommen oder ganz von einer Epidemie verschont zu bleiben. Wenn es einen aber doch mal erwischt, dann hilft wohl nur die gute, alte Medizin oder zumindest ein paar Hausmittel.
So unangenehm Schüttelfrost, Schnupfen, Fieber und Husten auch sind, sie haben einen positiven Nebeneffekt. Denn jede Erkältung und Grippe steigert die Abwehrkräfte und schützt das Immunsystem vor erneuten Ansteckungen.